Seit Ende Oktober gibt es überdachte Sitzgelegenheiten auch am Nordufer des Mellensee am kleinen Park gegenüber vom Fischhof.
Damit hat der Verein pro Mellensee seit 2016 sieben Wanderrastplätze und seit 2003 zwanzig Bänke an von ihm geschaffenen Wanderwegen in der Gemeinde mit aufgestellt. Die Bänke bedurften nun einer Erneuerung oder Auswechslung. Dabei werden wir durch Spenden von unserem ehemaligen Mitglied Ingrid de Boor sowie durch die GAG Klausdorf unterstützt. Die ersten neuen Bänke wurden bereits an verschiedene Orte gebracht, gesichert und mit einer entsprechenden Widmung versehen.
Überdachte Sitzmöglichkeiten gibt es seit gut vier Jahren auf dem Kloster-Rundweg in Kummersdorf-Alexanderdorf, die 2017 bei der traditionellen Mai-Wanderung eingeweiht wurden. Die Idee, von unserem Bürgermeister angeregt, wurde im Laufe der Zeit in weiteren Orten und Vereinen aufgegriffen und mit Hilfe von Fördermitteln und Spenden umgesetzt. So gibt es nun Sitzgelegenheiten mit Überdachung auch in Gadsdorf, Kummersdorf-Gut, Sperenberg und Mellensee, die zu einer beliebten Rastmöglichkeit geworden sind.
In der Hoffnung, dass die Benutzer diese so verlassen wie sie jetzt aufgestellt wurden, sind alle Bänke eine Bereicherung für unsere Einwohner und Wanderer sowie Besucher.
Der Verein wünscht allen ein gesundes Jahr 2021!

Ulf Heimann
Arbeitsgruppe Wandern, Verein pro Mellensee

Am 4. Oktober konnte sich Ulf Heimann als Leiter der Arbeitsgruppe Wandern über 30 Wanderer und ein Kind freuen. Nach der Mai-Wanderung
2018 startete mit der Herbstwanderung wieder eine Wanderung am Vereinshaus. "Viel Spaß" wünschte Fischerkönigin Pamela I.

Entlang dem alten Treidelweg zwischen Nottekanal und Fahrrad-Draisine ging es vorbei an der einen Hälfte der Naturlehrtafeln auf dem Moke-Notte-Weg. An der Buckowbrücke erzählte Ulf Heimann Geschichte und Gegenwart des Nottekanals und der Notte-Niederung.

Der 9-Kilometer lange Rundwanderweg führte durch das Landschaftsschutzgebiet der Notte-Niederung über die Straße nach Zossen zu einem Rastplatz. Weiter ging es zum neu entstehenden Strandbad Mellensee und an der anderen Hälfte der Naturlehrtafeln vorbei zurück zum Vereinshaus.

Klaus de Boor, Arbeitsgruppe Öffentlichkeit

Die traditionelle proMellensee-Wanderung außerhalb des Gemeinde-Gebietes führte am 11. Juni 27 Wanderer, 3 Nachzügler und 2 Hunde nach Blankensee in die Glauer Berge. Seit 200 Jahren Teil der Mark Brandenburg, gehört nun ein Teil der Johannischen Kirche in der Friedensstadt Glau. Die Wanderleiter Klaus Reinhardt und Ulf Heimann wurden unterstützt von Förster Vollmar.

Die geführte Wanderung ging 9 Kilometer und 80 bis 90 Meter hoch, an einer 400 Jahre alten Eiche vorbei, auf dem Weg der Marlene (Dietrich) Tour und dem Fontaneweg: auf der Spur von Theodor Fontanes Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, die dieser meist mit einer Kutsche erkundete.

Einige Wanderer realisierten den Vorschlag, mit den Füßen zu sehen, gingen eine Weile barfuß. Förster Vollmar machte die Exkursion zu einem waldpädagogischen Spaziergang beispielsweise mit einem Ameisenlöwen.

Nach zweieinhalb Stunden waren die Wanderer wieder am Ziel. Einige nutzten die Gelegenheit, in Blankensee den Naturbeobachtungssteg zu erkunden, Vorbild für einen geplanten Beobachtungssteg beim kleinen Park am Nordufer des Mellensee.

 

 

 

 

 

 

 

Klaus de Boor

AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, proMellensee e.V.

 

Amtsblatt 11/12

Bei herrlichem Herbstwetter und in einer mit buntem Laub geschmückten Landschaft startete am 19.Oktober der Wandertag der Grundschule Mellensee von Klausdorf zu den Sperenberger Gipsbrüchen.
Mit 139 frohen und erwartungsvoll gestimmten Schülern der Klassen 1 bis 6 und mehr als 20 Erwachsenen ging es zunächst auf dem Luchweg durch den Klausdorfer Wald, um dann am Ufer des verträumt liegenden Faulen Luch Rast zu machen.

Der vom Verein pro Mellensee und vom Heimatverein Kummersdorf-Alexanderdorf gestaltete Klosterrundweg ist in die Jahre gekommen. Der sechs Kilometer lange Wanderweg wurde nun vom Heimatverein mit finanzieller Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse neu gestaltet, bei der traditionellen Mai-Wanderung von proMellensee eingeweiht.
Wanderleiter Ulf Heimann konnte sich über 67 Wanderer freuen, die an den neuen Rastplätzen fünf Lieder sangen: Ein Männlein steht im Walde (beim Naturschutzgebiet Schulzesee), Im Frühtau zu Berge, Alle Vögel sind schon da (beim Kugelbaum), Märkische Heide, Das Wandern ist des Müllers Lust (beim Kloster). Zum Entdecken auf eigene Faust laden Bänke sowie Tafeln mit Noten und Texten der Lieder ein.
Vom Klosterrundweg kann man auch weit weg gehen entlang des Europäischen Fernwanderweg E10 „Ostsee-Böhmerwald-Dolomiten“ bis nach Kap Arkona auf Rügen (653 Kilometer) oder Bolzano (Bozen, 1579 Kilometer).
Bevor es zum Abschluss ins Kloster Alexanderdorf ging, wurden zwei neue Wanderrastplätze beim Kummersdorfer Krug und beim Kloster Alexanderdorf eingeweiht, die mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Rund um die Fläming-Skate“ entstanden sind. 
Die nächste Wanderung ist Sonntag, 11. Juni um 10 Uhr am Ortsausgang Blankensee, Straße L793 nach Schiaß im Gewerbepark und geht mit Förster Vollmar über 9 Kilometer auf einem Höhenzug und durch die Trockentäler der Glauer Berge. Eine Rucksackpause ist in luftiger Höhe vorgesehen.
Klaus de Boor
AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Bei strahlendem Sonnenwetter konnten unsere Wanderleiter Klaus Reinhardt und Ulf Heimann vom Verein pro Mellensee e.V. über 84 Wanderer bei der traditionellen, 13. Mai-Wanderung begrüßen.

Die Wanderung führte auf einem Teil des 66-Seen-Weges, der mit gut 400 km rund um Berlin führt, zum Haupteingang des ehemaligen Garnisonsgeländes in Sperenberg.

Dort erwartete uns Martin Schnittler vom Förderverein historisch-technisches Museum "Versuchsstelle Kummersdorf", der unsere Wanderung mit eindrucksvollen Schilderungen aus der militärischen Vergangenheit begleitete: Erwähnt wurde der Schießplatz, der um 1870 eröffnet wurde. Um 1880 gesellten sich Eisenbahnpioniere dazu, die hier üben und trainieren konnten. Hingewiesen wurde bei der Pyramide am Schumkasee auf deren Geschichte als Gedenkmonument gefallener Pioniere im I. Weltkrieg.

Martin Schnittler schilderte derart lebhaft die historischen Ereignisse, daß am Ende der Kugelbaum nicht mehr betrachtet werden konnte, der Teil des Gesamtprogramms war.

Gut gelaunt erreichte die Wandergruppe nach drei Stunden das Ziel mit der Einkehr in den Kummersdorfer Krug.

Wer sich eingehender für die ehemals militärisch genutzten Flächen in Sperenberg interessiert, kann beim Förderverein Führungen buchen, die u.
a. von der südlichen Schießanlage bis zu Heegesee und Schumkasee verlaufen. Informationen finden Sie auf der Internetseite www.museum-kummersdorf.de, Führungen/Termine.
Eingeladen sind Sie zu unserer nächsten Wanderung am Sonntag, 12. Juni 2016. Wir treffen uns um 10 Uhr am Strandbad Kallinchen. Gemeinsam wandern wir mit unseren Freunden des Heimatvereins Kallinchen e.V. rund um Kallinchen (ca. 9 km).
Über interessierte Wanderfreunde freuen wir uns!

Klaus de Boor
pro Mellensee e.V., AG 3: Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit

Bei der traditionellen Herbstwanderung des Vereins pro Mellensee konnte Wanderleiter Ulf Heimann 25 Wanderer begrüßen. Eine halbe Stunde vor Beginn hörte es auf zu regnen, sodaß trockenen Fußes am Draisinenbahnhof Mellensee-Saalow gestartet werden konnte. Der Bahnhof, als „touristisches Highlight“ gewürdigt, bringt nicht nur jedes Jahr mehr als 30.000 Gäste in die Region, sondern ermöglicht auch Minigolf für alle, für Gäste und Einheimische.

 

 

Auf dem gut ausgeschilderten Saalower Mühlenweg erklärte am Schneidegraben ein Jäger Wildtierarten und die nachhaltige Pflege des Tierbestandes, ging auf die aktuelle Diskussion über Wölfe ein. Angekommen an der Scheunenwindmühle gab es Marschverpflegung mit Schmalzstullen, Gurken und Getränken sowie Rundgänge durch die europaweit einzigartige Mühle in Saalow.

Neben drei geführten Wanderungen im Jahr bietet proMellensee e.V. individuell geführte Wanderungen ab 8 Personen, die mit Wanderleiter Ulf Heimann abgesprochen werden können (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Klaus de Boor, AG 3 Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, Verein pro Mellensee

Im vierten Band seiner "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" reist Fontane  von Trebbin nach Zossen über Schünow und Saalow. Dort angekommen notiert er: Eine Kirche fehlt, ein Herrenhaus auch, und ein paar Dutzend Häuser und Gehöfte, sauber gehalten und meist mit Ziegeln gedeckt, bilden die Dorfstraße, die sich alsbald platzartig erweitert.

Dort an der Scheunenwindmühle konnte Ulf Heimann als Leiter der AG 2: Sanfter Tourismus und Naherholung vom Verein pro Mellensee 45 Wanderer und drei Hunde bei der Herbstwanderung begrüßen. Die Wanderroute führte über den Fontaneweg auf den Mühlenberg, wo Milan Hänsel Geschichte und sein Nutzungskonzept vorstellte. Am Fuße des Saalower Höllenbergs erfuhren die Wanderfreunde einige Episoden aus der Sage vom Kiebitz von Saalow. Die sandige[n] Höhen haben für Fontane den grotesken Namen der "Höllenberge" - in Saalow 69,5 Meter, in Gadsdorf 65,3 Meter hoch - und bilden mit einem See die ganze Poesie des Orts.

Angekommen in Gadsdorf boten Mitglieder vom Heimatverein Schmalzstullen sowie Kaffee und Kuchen. 10 Wanderer nutzten das Angebot der Kremsergemeinschaft Gadsdorf, die Rückfahrt fahrend, damit auch auf Fontanes Spuren, zu genießen, nicht gezogen von Pferden, sondern von einem Traktor. Zurück in Saalow war bis 17 Uhr Zeit, im Rahmen vom Tag der offenen Museen Am Mellensee die Schubertsche Scheunenwindmühle Saalow zu erkunden.

Im Winter ist Wanderpause. Weiter geht es mit der Frühlingswanderung im Mai.

Klaus de Boor, AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Die traditionelle Sommerwanderung führte zum zweitältesten Gebäude in Zossen, zum Alten Krug. Wanderleiter Ulf Heimann konnte sich bei fast 40 Grad über 10 Wanderer freuen.

Der Heimatverein "Alter Krug" (www.hv-zossen.de) bietet einen jährlichen Kalender mit regionalen Themen und Zeitreisen ins 18., 19. und 20.
Jahrhundert mit Führungen im Alten Krug, wo Gesellen bewirtet wurden und übernachten konnten, und im Schulmuseum Zossen, wo Eltern, Großeltern und Urgroßeltern nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben lernten.

Die Wanderung führte über Streuobstwiesen, seit 1999 ein Naturschutzgebiet des Landes Brandenburg, den von Carsten Preuß eingerichteten Panoramaweg, später vorbei an Windrädern und Zebu-Rindern, die die Wiesen auf natürliche Art ordentlich aussehen lassen.

Nächste Veranstaltungen sind das 18. Fischerfest am 20. und 21. Juli in Mellensee, dem "Dorf der Fischer", ein Fontane-Literaturabend am 27.
September im Vereinshaus und die Herbstwanderung am 6. Oktober auf dem Fontaneweg von Saalow nach Gadsdorf und zurück.

Klaus de Boor, AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Amtsblatt 5/13


Am 11.Mai trafen sich trotz der sehr frühen Stunde um 7.00 Uhr ca. 30 naturinteressierte Wanderer zu einer vom Verein pro Mellensee e.V. initiierten Vogelstimmenwanderung am Ostufer des Mellensee`s. Unter der fachkundigen Führung von Prof. Jochen Oehler, von Hause aus Biologe, erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Vogelwelt am Mellensee. Viele Vögel gab es wegen der frühlingshaft belaubten Bäume nicht zu sehen, dafür umso mehr zu hören.
Prof. Oehler erzählte nicht nur über die Vogelarten, sondern erklärte auch, inwiefern der Mensch sowohl für die Dezimierung als auch für das Anwachsen unterschiedlicher Vogelpopulationen verantwortlich ist.
Wir danken Herrn Prof Oehler recht herzlich für seine Ausführungen und hoffen, dass es in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art für Naturfreunde geben wird.
Bernd Schulz

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