Die Schleuse in Mellensee am Nottekanal.

Presse

Mühsam erkämpft

MAZ 15.08.2012

Zu "Baden für Alle", 14.8. S.6

Wie kann die MAZ einen solchen Artikel veröffentlichen, wo sie doch zur genüge wissen müsste, dass dieser mühsame "Erfolg", die Übernahme von 65 Seen durch das Land, nur aufgrund des ständigen Drucks und Protestes von unten, also aus der Bevölkerung zustande kam?

Nun aber wird die Sache als Erfolg brandenburgischer Politik dargestellt. Noch im Jahre2008, also fünf Jahre nachdem die Privatisierung des Wandlitzsees 2003 und seine unglücklichen Folgen schon längst in aller Munde waren, konnte man vom damaligen brandenburgischen Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz und auch vom Präsidenten des Landesumweltamtes erfahren, dass Brandenburg kein Interesse an der Übernahme seiner eigenen Seen habe. Glücklicherweise haben die Proteste von unten, wenn auch mühsam, zu einem Umdenken geführt. 2008 hatte aber die Bundesverwertungsgesellschaft laut Angabe schon 15.000 Hektar Wasserfläche verkauft.

Jochen Gebauer, Jochen Oehler, Mellensee

Majestät angelt gern

08.08.2012 MAZ

Nadine Lehmann ist die 10. Mellenseer Fischerkönigin

MELLENSEE - Nadine Lehmann wollte eigentlich nur ihren Freund, den Diskjockey Daniel Freitag, zu einem Vorbereitungstreffen fürs 11. Mellenseer Fischerfest begleiten. Dort wurde sie gefragt, ob sie nicht Fischerkönigin werden wolle. Sie sagte weder Ja noch Nein und bekam 14 Tage Bedenkzeit. „Aber für Bernd Kosensky und Jutta Hensel (den Vorsitzenden des Vereins Pro Mellensee und die Ehren-Fischerkönigin – d. Red.) stand wohl schon fest, dass ich’s mache“, erzählt Nadine Lehmann schmunzelnd.

Die 20-Jährige stammt aus Sachsen-Anhalt, lebt erst seit zwei Jahren in Wünsdorf, wo sie eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe absolviert. Die Berufsschule ist in Luckenwalde.

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Reinfall ohne Reue

Wochenspiegel 01.08.2012

 

Mellenseer Fischerfest: Tapfere SPD Männerriege ging baden

Nicht ganz freiwillig baden gegangen ist hier das Team der SPD Teltow-Fläming (v.l.): Frank Gerhard, Bernd Setny und Thomas Lilienthal.

Und trotzdem hat’s - wie deutlich zu sehen ist - Spaß gemacht.

Mellensee (sz). Feucht-fröhlicher Höhepunkt beim 11. Mellenseer Fischerfest am vergangenen Wochenende waren die Gaudi-Wettbewerbe, die für die unterlegenen Mannschaften zum unfreiwilligen Kontakt mit dem kühlen Nass der Angelteiche führten. Die Aussicht auf Reinfälle dieser Art zog hunderte Schaulustige an, zumal die Information „durchgesickert“ war, auch die SPD Teltow-Fläming mit ihrem Frontmann Frank Gerhard wolle zum Kräftemessen antreten. Gemeinsam mit Bernd Setny und Thomas Lilienthal gab der SPD-Kreisvorsitzende und Ludwigsfelder Bürgermeister schon beim Teichziehen alles. Zweimal kamen die drei trocken davon.

Dann waren es schließlich „Die geilen Schnitten“, die das Bad für Gerhard & Co. Bereiteten. Enttäuschte Genossen? Mitnichten! „Das war affengeil“, kommentierte Thomas Lilienthal die erzwungene Erfrischung. Beim Fischerstechen ging die tapfere SPD Männerriege dann zum zweiten Mal unfreiwillig baden.

Diesmal kriegt " Melli" Kinder

Wochenspiegel 25.07.2012

 

Verein Pro mellensee lädt zum 11. Mal zum Fischerfest ein

Mellensee (sz). Das 11. Mellenseer Fischerfest ist vorbereitet.

Und es sind längst nicht alle Aktiven auf dem Bild! Wie Vereinsvorsitzender Bernd Kosensky im Gespräch mit dem WochenSpiegel hervorhob, gibt es dieses Mal neben beliebten Programmpunkten wie dem Fischerstechen, Teichziehen und der Krönung der Fischerkönigin noch einen außergewöhnlichen: „Melli“ bekommt Kinder, gebaut von den Klausdorfern Melusine und Wolfgang Herrig.

Was es noch auf dem Fischerfest noch alles zu erleben gibt, lesen Sie bitte in dem nebenstehenden ProgrammÜberblick.

Info: www.promellensee.de

 

Training zahlt sich aus

MAZ 31.07.2012

Die Mitglieder des zweiten Teams des „Mrs. Sporty“-Studios aus Zossen zeigten auf dem Mellenseer Fischerfest am Wochenende eindrucksvoll, dass sich ihre regelmäßigen Fitnessstunden durchaus auszahlen. Beim traditionellen Teichziehen ließen die mit pinkfarbenen Perücken verkleideten Frauen ihren Kontrahentinnen keine Chance. FOTOS: OTT (3)

Muskelmänner und Mannschaftsgeist

MAZ 30.07.2012

Fischerfest: SPD-Team ging zweimal baden / Keine Schnitte gegen „Geile Schnitten“

Das 11. Mal veranstaltete der Verein Pro Mellen- see sein Fischerfest. Mit Fischerkönigin, Neptuntaufe, Teich- ziehen und Fischer- stechen bot das Wochenende Spaß für kleine und große Leute.
Von Gudrun Ott
MELLENSEE Der Spaß ist beim Fischerfest noch nie zu kurz gekommen, betonten am Sonntag Besucher aus Potsdam. Sie seien jedes Mal dabei, versicherten die drei Pärchen und ließen sich Fischbrötchen und Fischsuppe schmecken. Derweil machte sich die Damenmannschaft von Mrs. Sporty fürs Teichziehen warm. Aufgehübscht und siegessicher traten drei Männer aus Mellensee als „Die geilen Schnitten“ auf. Unterm Röckchen schauten muskulöse Waden hervor und kräftige Oberarme sprengten die Blusen. „Die werden wir anschließend vernaschen“, rief eine übermütige Mrs. Sporty angesichts der Titelverteidiger vom letzten Jahr. Ob es mit dem Vernaschen noch funktioniert hat, war nicht auszumachen, denn die drei Männer waren bald im doppelten Sinne siegestrunken. Sie hatten den Pokal im Teichziehen erfolgreich verteidigt und auf den Sieg mit einem Bier angestoßen. Im sportlichen Wettkampf maßen sich ehemalige Fischerköniginnen und viele Vereine.

Vor zwei Jahren schon beim Fischerstechen dabei war die Feuerwehr Kummersdorf-Alexanderdorf. Ortswehrführer Steffen Schmolling erklärte: „Wir sind nicht auf Sieg aus, wir wollen Spaß haben.“ Sein Geheimtipp fürs Stechen, das von zwei Pontons aus geführt wurde: „Ein leichter Mann in die Mitte, vorn und hinten zwei schwere.“

Frank Gerhard, SPD-Kreisvorsitzender und Bürgermeister von Ludwigsfelde, setzte auf Mannschaftsleistung und zog dennoch den Kürzeren. Die lachenden Männer vom Verein Pro Mellensee stießen den SPD-Mann nach einigen Anläufen einfach zu den Fischen in den Angelteich. Vor dem Teichziehen hatte einer „Es wird nicht einfach Jungs“ orakelt und heftig mit der roten Fahne gewedelt. So gelang es den Genossen tatsächlich, die „Vier glorreichen Drei“ aus Blankenfelde-Mahlow zu versenken. Besucher umsäumten dicht gedrängt die Ufer und feuerten ihre Favoriten an.

„Man will uns totmachen“, seufzte ein SPD-ler, als seine Mannschaft zum zweiten Mal aufgerufen wurde. „Die SPD geht so schnell nicht baden“, scherzte ein anderer. „Egal, was passiert, ihr seid unter den ersten Zwei“, Klaus Reinhardt vom Verein Pro Mellensee sprach den Genossen vor dem Finale im Teichziehen Mut zu. „Einer geht ins Wasser.“ Thomas Lilienthal von der SPD, ein Mann wie eine deutsche Eiche, packte das hintere Ende vom Tau, doch es nutzte nichts. Zug um Zug zogen „Die geilen Schnitten“ die Politiker vom Uferbereich in den See. Bernd Setny versuchte noch, sich hinter einen Baum zu klemmen, aber man landete doch im Wasser. „Die Abkühlung war angenehm, obwohl ich mich bis zum Schluss gewehrt habe“, so Frank Gerhard.

Schwein haben beim Fischerfest

MAZ 25.07.2012

Am Samstag und Sonntag geht’s an den Angelteichen rund

Am 28. und 29. Juli steigt das inzwischen 11. Mellenseer Fischerfest. Trotz der langen Tradition gibt’s auch immer wieder was Neues. Mit Bernd Kosensky, Vorsitzender des Vereins Pro Mellensee, sprach Gudrun Schneck.

MAZ: Der Verein Pro Mellensee hat ja schon Fischerfest-Routine. . .

Bernd Kosensky: Trotzdem ist die Organisation jedes Jahr eine Herausforderung, weil wir neben dem Bewährten auch immer wieder was Neues bieten wollen. Dieses Mal kann man beim Kegeln ein lebendiges Schwein gewinnen. Gesponsert wurde es von Jürgen Weinrich aus Gadsdorf. Etwas für Denksportler ist das Fahrrad mit dem Buchstabenschloss. Den richtigen Code kenne nur ich. Wer ihn knackt, gewinnt das Rad. Neu ist auch, dass unser Fischerfest-Maskottchen „Melli“ dank Wolfgang und Melusine Herrig aus Klausdorf zwei Fischlein bekommen hat. Die kleinen Besucher des Festes dürfen deren Fischschuppen bemalen, ankleben und die kleinen Fische zu Wasser lassen.Höhepunkte werden sicher wieder das Fischerstechen und das Teichziehen sein.

Wer hatte denn ursprünglich die Idee dazu?

Kosensky: Ulrich Schöne regte damals das erste Fischerstechen an, und Jochen Gebauer das Teichziehen. Die Gaudi-Wettbewerbe sind natürlich ein Zuschauermagnet. Wie ich hörte, reist sogar ein Team aus Thüringen an, das an beiden Disziplinen teilnehmen will. Mannschaften fürs Fischerstechen können sich noch bei Klaus Reinhardt, Tel. 0 33 77/30 21 88, anmelden. Wird eine neue Fischerkönigin gekürt? Kosensky: Natürlich. Außerdem haben wir erstmals mehrere Königinnen aus der ganzen Region eingeladen. Und zwei ehemalige Fischerköniginnen werden beim Fischerstechen gegeneinander antreten. Mal sehen, wer ins Wasser fällt.

Wer sind eigentlich die Macher des Festes?

Kosensky: Ohne unsere Fischer Jochen Gebauer und Lutz Ringpfeil ginge es nicht. Die Klausdorfer Sicherheitspartner weisen den Kraftfahrern den Weg zu den Parkplätzen. Uwe Fischer von der Agrargenossenschaft Glienick mäht immer die Wiese, die uns beim Fest als Parkplatz dient. Jutta Hensel und Klaus Reinhardt von Pro Mellensee haben organisatorische Aufgaben. Heinz Gniwodda und Peter Wetzel kümmern sich um das Gemeinschaftsangeln und die Angelschule. Platzmeister ist Gerhard Lehmann aus Sperenberg. Mellenseer Frauen um Ulla Keidath backen Kuchen. Es gibt etliche Sponsoren, ohne die das Fest nicht möglich wäre. Das DRK ist wieder dabei. Ganz bestimmt habe ich noch irgendjemanden vergessen . . .

Ja, sich selbst!

Kosensky: Naja, es macht ja auch Spaß. Kaum ist ein Fischerfest vorbei, überlege ich immer schon, was man beim nächsten machen könnte. Diesmal habe ich sozusagen auch mein Double engagiert. Tobias Kleimenhagen aus Sperenberg hat beim Musical des Sperenberger Freizeittreffs „Steinbruch“ den „Koko“ – also mich – gespielt. Der Junge kann prima singen. Fehlt nur noch schönes Wetter. Kosensky: Bestellt ist es! Aber wir stellen auch Zelte auf, die gegen Regen oder Sonne schützen. Jedenfalls freuen wir uns auf viele Gäste – auch, damit nach Abzug der Unkosten ein Erlös übrig bleibt. Den Erlös des Mellenseer Fischerfestes verwendet unser Verein für den Ausbau eines öffentlichen Wasserwanderstützpunktes.

11. Fest an den Angelteichen im „Dorf der Fischer“

Blickpunkt 29/12

Fischerstechen

Beim Riesengaudi Fischerstechen könnnen starke

Männer ganz schnell auch nasse Hosen bekommen.

Teilnehmer für diesen Spasswettbewerb werden noch gesucht.

Mellensee. Der Verein Pro Mellensee e.V. begeht in diesem Jahr sein nunmehr 11. Fischerfest. Garantiert wird das auch in diesem Sommer ein kultureller Höhepunkt für die Gemeinde am herrlich gelegenen See. Alle Beteiligten hoffen ganz stark, daß in den nächsten Tagen etwas mehr sommerliches Wetter die Festlichkeiten umrahmt. Verdient haben es die fleißigen Organisatoren allemal, so dass dann hoffentlich eine große Schar an Besuchern zum Feiern an den idyllischen- Mellensee kommt.

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Das macht Mut

MAZ 04.07.2012

Gudrun Schneck zollt den Aktivisten des Kampfes gegen die Seenprivatisierung Respekt

Der Kampf hat sich gelohnt. Das Gespenst der Seenprivatisierung ist gebannt. 80 ehemals volkseigene brandenburgische Gewässer, welche der Bund nach der politischen Wende kostenlos von der Treuhand übernommen hatte, werden nicht meistbietend verhökert. Sie bleiben in der öffentlichen Hand. Ärgerlich genug, dass das Land Brandenburg dafür an den Bund zahlen musste. Doch besser das als eine Versteigerung an einen Privatier, der die Ufer, wie beim Wandlitzsee, zu Geld macht.

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Der Steg wird wieder aktuell

MAZ 04.07.2012

Gemeinde Am Mellensee will den Wassertourismus ankurbeln

MELLENSEE - Für knapp vier Millionen Euro wird das Land Brandenburg in den nächsten Wochen 80 Seen und Teilgewässer aus Bundeseigentum erwerben. Damit ist die Gefahr der Privatisierung dieser Gewässer endgültig vom Tisch. Das betrifft in unserem Landkreis den Großen Zeschsee, den Kleinen Zeschsee, den Krummen See bei Sperenberg, den Mellensee und den Motzener See.

Frank Broshog, Bürgermeister der Gemeinde Am Mellensee, sagt: „Wir sind wegen der Abstimmung der Flurstücksnummern mit dem Finanzministerium im Kontakt und passen auf, dass da nichts vergessen wird. Nun können wir auch wieder an den Wassertourismus denken.“

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