Die Schleuse in Mellensee am Nottekanal.

 

Stolz sei er auch, dass es 2012 gelungen sei, mit der Familie Greulich endlich einen Pächter für das zuvor verwaiste Strandbad Sperenberg gefunden zu haben.

Doch nicht jede Saat sei aufgegangen, so Broshog. Ein bislang ungelöstes Problem bleibe weiterhin das Thema Radwegeausbau. Obwohl 2009 vertraglich vom Landesbetrieb Straßenwesen zugesagt, wurden die Mittel für den Bau von Radwegen zwischen Sperenberg und Kummersdorf-Alexanderdorf sowie zwischen Sperenberg und Klausdorf gestrichen.

Erfolglos blieb auch die im August mit hunderten Bikern aufwändig organisierte Protest-Sternfahrt. „Für die Schulwegesicherung werden wir weiter hart in diesem Punkt weiterkämpfen müssen“, betonte Broshog.

Bitter seien zudem Neuigkeiten, die Broshog erst am vergangenen Donnerstag vom brandenburgischen Städte- und Gemeindebund erhalten habe. Dort habe er erfahren, dass das Land erwäge, die erworbenen Seen zwar wie geplant den Kommunen anzubieten, jedoch – falls diese, beispielsweise aus Angst vor den hohen Bewirtschaftungskosten, nicht wollen – in einem zweiten Schritt auch für Dritte offen zu sein.

Für klamme Kommunen wie Am Mellensee gehe dann wieder das Bibbern los. „Wir hätten gedacht, dass wir diesen Kampf gewonnen haben“, sagte Broshog, „Da haben wir uns wohl leider getäuscht.“

Trotz der anstehenden Herausforderungen blickt Broshog optimistisch in die Zukunft. Wichtigste Projekte für 2013 sei der Bau des kommunalen Windparks auf der Fläche zwischen den einstigen Schießbahnen auf dem Ex-Militärgelände bei Kummersdorf-Gut. Bis Frühsommer abgeschlossen sein solle auch der Bau des neuen Wirtschaftsgebäudes am Strandbad Mellensee. (Von Andrea Beck) MAZ

 

 

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