Der Nottekanal im Herbst.

Presse 2013

Napoleon in Mellensee

Blickpunkt 15.08.2013

Verein Pro Mellensee übergibt der Öffentlichkeit ein Stück Heimatgeschichte

 


Die Idee für die Info-Tafel hatte Klaus Reinhardt (rechts) - das Handwerkliche erledigte der Vereinsvorsitzende Bernd Kosensky. Foto: Hansche

Mellensee.Der Sommer 2013 ist in vielen Orten des Teltow-Fläming eng verknüpft mit einem Namen: dem des französischen Feldherren Napoleon. 200 Jahre ist es her, dass er vor den Toren Berlins eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Und Mellensee spielte damals eine ganz besondere Rolle. Am 21. August 1813 sollte eine 300-Mann-starke napoleonische Truppe den Nottefließ (damals führte noch ein Damm hinüber) überqueren und nach Mellensee, die Stadt Zossen und später Berlin einnehmen. Doch die Mellenseer hielten tapfer die Stellung. Nach drei Sturmangriffen der Gegner und vier Toten sowie 20 Verletzten in den eigenen Reihen standen die Preußen als Sieger da. Die Zossener, damals bereit ihre eigene Stadt niederzubrennen bevor sie dem Gegner in die Hände fiel, konnten aufatmen. 200 Jahre später, im Januar diesen Jahres kam Klaus Reinhardt vom Verein Pro Mellensee e.V. auf die Idee, dieses Stück Heimatgeschichte auf einer Info-Tafel darzustellen. Begeistert davon waren sofort seine Mitstreiter vom Verein. Und zu allem Glück konnten sie auch die in Klausdorf lebende Historikerin Professorin Evamaria Engel dafür gewinnen, das historische Ereignis geschichtlich korrekt aufzuarbeiten. Ehrenamtlich stellte sie den Inhalt der Tafel zusammen, wofür ihr der Verein sehr dankbar ist. „Wir wollen mit dieser Tafel keine Kriegsverherrlichung betreiben", so Klaus Reinhardt, „Uns geht es darum, die einheimische Bevölkerung anzuregen, über ihre eigene Geschichte nachzudenken. Hinzu kommt, dass wir vom Verein vor Jahren am Mellensee und dem Nottekanal einen Naturlehrpfad angelegt haben und diesen mit der Info-Tafel nun um eine historische Komponente erweitern." Und letztendlich möchte der Verein, der sich der Natur und dem sanften Tourismus verbunden fühlt mit regionaler Geschichte zum Nachlesen ein AHA-Erlebnis schaffen. An diesem Freitag wurde die Tafel gleich hinter der Notte-Brücke, also an historischer Stelle enthüllt. HA.

 

Alles rund um den Fisch

Blickpunkt 18.07.2013

12. Fischerfest an den Angelteichen in Mellensee

 

Mellensee. Der Verein pro Mellensee e.V. veranstaltet am 27. und 28. Juli das 12. Fischerfest in Mellensee. Ein buntes und unterhaltsames Programm wurde organisiert. Der BlickPunkt Redakteur Jörg Reuter sprach mit dem Vorstandsmitglied Thomas Voigt.

Alles rund um den Fisch

Mittlerweile feiern Sie das 12. Fischerfest in Mellensee. Wer hatte die Idee oder aus welcher Tradition wuchs das Fest heraus?
Pro Mellensee wurde im Januar 1998 von 17 Mellenseer Bürgern gegründet. Um den Verein und seine Ziele in der Öffentlichkeit bekannter zu machen entschlossen sich die Mitglieder gemeinsam mit den vier ansässigen Fischern Jochen Gebauer, Lutz Ringpfeil, Karl-Heinz König und Ralf Dowaluk ein regionales Fest an den Fischteichen zu veranstalten. Seit 2002 findet es immer am letzten Juliwochenende statt.  

Weiterlesen: Alles rund um den Fisch

Brief an Ministerpräsident Platzeck

 

pro Mellensee e.V.Verein für Natur- und Umweltschutz und sanften Tourismus

 

__________________________________________________________________________________________

 

 

Prof. Dr. Jochen Oehler Schwarzer Weg 1 15838 Am Mellensee

 

 

 

Herrn

 

Ministerpräsidenten Matthias Platzeck

 

Heinrich-Mann Allee 107

 

14473 Potsdam

 

 

 

cc: Minister Vogelsänger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Minister Woidke Innenministerium

Minister Christoffers Wirtschaftsministerium

Ministerin Tack Umweltministerium

Minister Markov Finanzministerium

 

Am Mellensee, den 1. 07. 013

 

 

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Platzeck,

 

 

 

ich wende mich an Sie im Namen der Initiatoren der Bevölkerungsprotestes gegen die Privatisierung der brandenburgischen Seen durch die BVVG im Auftrage der Bundesregierung. Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, diese Privatisierungsbestrebungen zu stoppen und Verhandlungen dahin geführt haben, dass die noch nicht privatisierten Seen, wenn auch nicht kostenlos, wie gefordert, zu Beginn dieses Jahres vom Land übernommen werden konnten. Es beunruhigt nun aber die Bürger, dass über den Verbleib und den weiteren Umgang mit diesen Seen eine breite Diskussion geführt wird, die der Sache nicht angemessen erscheint. Viele sind verwundert, dass nun das Land die einmalige Gelegenheit nicht wahrnehmen will, die Seen im Verwaltungsvermögen des Landes zu behalten.

Weiterlesen: Brief an Ministerpräsident Platzeck

Vogelstimmenwanderung mit Pro Mellensee

Amtsblatt 5/13


Am 11.Mai trafen sich trotz der sehr frühen Stunde um 7.00 Uhr ca. 30 naturinteressierte Wanderer zu einer vom Verein pro Mellensee e.V. initiierten Vogelstimmenwanderung am Ostufer des Mellensee`s. Unter der fachkundigen Führung von Prof. Jochen Oehler, von Hause aus Biologe, erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Vogelwelt am Mellensee. Viele Vögel gab es wegen der frühlingshaft belaubten Bäume nicht zu sehen, dafür umso mehr zu hören.
Prof. Oehler erzählte nicht nur über die Vogelarten, sondern erklärte auch, inwiefern der Mensch sowohl für die Dezimierung als auch für das Anwachsen unterschiedlicher Vogelpopulationen verantwortlich ist.
Wir danken Herrn Prof Oehler recht herzlich für seine Ausführungen und hoffen, dass es in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art für Naturfreunde geben wird.
Bernd Schulz

10 Jahre Maiwanderung

Mellensee Amtsblatt 5/13

Der Verein pro Mellensee e.V. rief - und 39 Wanderfreunde aus der näheren und weiteren Region kamen
am 5.Mai zum Strandbad Sperenberg zur 10. Traditionswanderung „Wandern in den Mai“. Bei blauem Himmel und sattem Grün wurden die froh gestimmten und erwartungsvollen Wanderer (sowie 4 Kinder und 2 Hunde) durch Wanderleiter Klaus Reinhardt auf die bevorstehende Wanderroute und weitere Veranstaltungen des Vereins eingestimmt. Dieses Mal sollte es nicht durch die ehemaligen Gipsbrüche, sondern auf wenig bekannten Wegen durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft in Richtung Heegesee gehen. Denn die Wanderungen und Radtouren des Vereins orientieren sich in diesem Jahr auf die Zuflüsse und Quellgebiete des Mellensees und sollen so mithelfen, die Abhängigkeit des Sees von diesem komplexen Öko-System zu verdeutlichen.

Weiterlesen: 10 Jahre Maiwanderung

Was plätschert denn da im Mellenseer Schneidegraben?

MAZ 28.05.2013

Die Fischwanderung der Ukeleis ist in vollem GangeVon Jürgen Probst

MELLENSEE Kleine Fische, aber in großer Anzahl, wandern alljährlich vom Mellensee in den Schneidegraben. Vor der Brücke am Schwarzen Weg kann man sie gelegentlich beobachten. Es sind Ukeleis, die von Mai bis Juni dort laichen. Der erste Schwarm in diesem Jahr wurde schon am 29. April gesehen. Unter auffälligem Geplätscher legen die Weibchen ihre klebrigen Eier an Steinen und Pflanzen im Gewässer ab. Der Bereich zwischen Bahndamm und Brücke ist als Laichplatz dafür gut geeignet. Dort strömt das Wasser stark und versorgt den Laich unaufhörlich mit Sauerstoff. Nach dem Ablaichen wandern die Ukeleis wieder in den Mellensee zurück. Der Nachwuchs der Ukeleis schlüpft bereits nach ungefähr einer Woche aus den Eiern und wird dann mit der Strömung in den Mellensee getrieben.Ukeleis werden zwölf bis 15 Zentimeter lang. Als gesellige Freiwasserfische sind Ukeleis in fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern nahe der Oberfläche anzutreffen. Sie ernähren sich sowohl von Plankton als auch von Insektenanflug und verschmähen auch Pflanzenkost nicht. Die großen Ukeleischwärme bedeuten für andere Nutzfische Nahrungskonkurrenz. Aber für Hecht, Zander und Barsch sind sie selbst eine wichtige Nahrungsquelle. Letztlich profitieren auch die Besucher des Fischerdorfes Mellensee von den Ukeleis, wenn sie sich ein Hecht- oder Zanderfilet schmecken lassen. Der Autor ist Mitglied im Verein Pro Mellensee

Land will mit Seen wohl nichts zu tun haben

Quelle: Märkische Allgemeine, MAZ Hauptteil, 04.05.2013

ZU „KEIN ENDE IM SEEN-STREIT: ANGLER FORDERN FREIEN ZUGANG“ UND „DER BEKANNTE ZOFF“,

23. 4. Land will mit Seen wohl nichts zu tun haben

Im Jahr 2007 begann der kleine Verein pro Mellensee mit dem Protest gegen die Seenprivatisierung durch die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die diese im Auftrag der Bundesregierung laut Einigungsvertrag praktizierte. Relativ öffentlichkeitsscheu hatte die BVVG bis zu diesem Zeitpunkt laut Medienangaben schon etwa 15 000 Hektar Seenfläche privatisiert. Und niemand aus den politischen Ebenen nahm Anstoß daran. So erhielt man auch damals aus dem brandenburgischen Strukturministerium sinngemäß die Antwort, dass an diesem Prozedere nicht zu rütteln sei. Unterschriftensammlungen, eine Online-
Petition an den Bundestag, viele Beiträge in den verschiedensten Medien und viele Schreiben an Minister, an den Bundespräsidenten, an die Kanzlerin sowie an die Fraktionen des Bundestags, die zwar mitunter nicht beantwortet wurden, hatten aber offenbar dennoch ihre Wirkung. Während eines Moratoriums führten entsprechende Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dazu, dass die beiden Länder die noch in den Händen der BVVG befindlichen Seen übernehmen, jedoch nicht kostenlos, wie ursprünglich gefordert.

Weiterlesen: Land will mit Seen wohl nichts zu tun haben

Mit Lerchenruf und Neuntöter

MAZ 13.05.2013

Bei einer Vogelstimmenwanderung lauschten Frühaufsteher gefiederten Tieren und einem Fachmann

MELLENSEE - Unerwartet groß war das Interesse an der Vogelstimmenwanderung, zu der für Sonnabend in aller Frühe der Verein Pro Mellensee eingeladen hatte. Unter sachkundiger Führung von Professor Jochen Oehler trafen sich viele Naturfreunde, um die frühen Sänger ein bisschen näher kennenzulernen.

Zilp, zalp, zilp, zalp, tönte es am Ufer des Mellensees. Der markante Ruf, der dem Weidenlaubsänger auch seinen lautmalenden Namen Zilpzalp einbrachte, ließ sich im sprießenden Laub der Bäume zwar optisch nicht ausmachen, war aber umso deutlicher zu hören. Sein Ruf begleitete die Wanderer noch über eine große Strecke.

Weiterlesen: Mit Lerchenruf und Neuntöter

Einiges ist geschafft

Amtsblatt 1/2013

Der Verein pro Mellensee hat vor einiger Zeit, das bis 1989 von einem Luckenwalder Wassersportverein genutzte Gelände einschließlich der Gebäude am kleinen Park nahe der ehemaligen Seeschänke in Mellensee von der Gemeinde per langfristigem Pachtvertrag übernommen, um dies zunächst für die vereinsinternen Aktivitäten zu nutzten. Darüber hinaus sollen aber in Zukunft die baulichen Einrichtungen sowie die Außenanlagen im Sinne eines Naturinformationszentrums mit Versammlungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten auch für die Gemeinde und die weitere Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

Weiterlesen: Einiges ist geschafft

Bibbern um Seen bleibt

04.02.2013 Märkische Allgemeine/Zossener Rundschau


2012 war „Jahr der Ernte“ in Gemeinde Am Mellensee / Nicht jede Saat ging auf

SPERENBERG - Zum vierten Mal hatte die Gemeinde Am Mellensee mehr als 300 Gäste aus der regionalen Wirtschaft zum traditionellen Neujahrsempfang ins Hotel „Märkischer Landmann“ geladen. Darunter mischte sich auch regionale Polit-Prominenz wie der SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Fritz Lindner sowie die Kreis-Chefs ihrer Parteien Danny Eichelbaum (CDU) und Kornelia Wehlan (Linke).

Für Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) bot der Neujahrsempfang eine Gelegenheit, auf das hinzuweisen, was in der Gemeinde 2012 alles gestemmt werden konnte. Für ihn sei es ein „Jahr der Ernte“ gewesen, ein Jahr, in dem wichtige Bauprojekte wie etwa das neue Verwaltungsgebäude und die Kita in Klausdorf oder auch die Sporthalle in Mellensee zum Abschluss gebracht wurden.

Weiterlesen: Bibbern um Seen bleibt

Seite nach oben scrollen
Nach oben

©2018 proMellensee e.V. | Datenschutzerklärung