Die Schleuse in Mellensee am Nottekanal.

 

 

Angefertigt hat sie die Malerin Melusine Herrig, die den Zossenern vielleicht von ihren Ausstellungen in der kleinen Galerie bekannt ist. Es ist noch nicht lange her, da sie ehrenamtlich einen jungen Maler mit Down-Syndrom betreut und ihm eine eigene Ausstellung ermöglicht. Sie hat die Einladungskarten fürs Zossener Rosenfest gemalt und gemeinsam mit ihrem Mann ein Kasperle-Stück aufgeführt. Das Stück stammt aus der Feder von Wolfgang Herrig, der als Wissenschaftler und promovierter Chemiker im Ruhestand akademische Bücher schreibt, wenn er nicht gerade Kulissen fürs neu kreierte „Burgtheater“ baut oder über Geschichten vom cleveren Kasper, von fiesen Seeräubern und geraubten Goldschätzen nachdenkt. An Aufführungen mangelt es nicht. Irgendwo wird immer etwas gefeiert, und die kleinen Zuschauer lieben Geschichten. Und wer weiß, ob nicht auch einmal etwas für die Großen dabei sein wird, Anfragen gibt es schon.

 

Das kreative Ehepaar zog 2006 aus dem westfälischen Hamm nach Klausdorf. Zuvor führten berufliche Wege nach Thailand und Amerika. Beide frönen dem Motorsport, lieben es gemütlich durch die Brandenburger Alleen zu knattern. Sie sind Flachländer geworden. Frühere Hobbys wie Bergsteigen und lange Segeltouren liegen hinter ihnen, was insbesondere Hund Kanisha zu schätzen weiß. Der Lhasa Apso, dessen Artgenossen in Tibet buddhistische Pagoden und Tempel bewachen, hütet in Klausdorf Staffelei, Theaterrequisiten – und derzeit auch eine Nixe und zwei kleine Mellis.

 

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