Die Schleuse in Mellensee am Nottekanal.

Alter Krug und Zebu-Rinder

Die traditionelle Sommerwanderung führte zum zweitältesten Gebäude in Zossen, zum Alten Krug. Wanderleiter Ulf Heimann konnte sich bei fast 40 Grad über 10 Wanderer freuen.

Der Heimatverein "Alter Krug" (www.hv-zossen.de) bietet einen jährlichen Kalender mit regionalen Themen und Zeitreisen ins 18., 19. und 20.
Jahrhundert mit Führungen im Alten Krug, wo Gesellen bewirtet wurden und übernachten konnten, und im Schulmuseum Zossen, wo Eltern, Großeltern und Urgroßeltern nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben lernten.

Die Wanderung führte über Streuobstwiesen, seit 1999 ein Naturschutzgebiet des Landes Brandenburg, den von Carsten Preuß eingerichteten Panoramaweg, später vorbei an Windrädern und Zebu-Rindern, die die Wiesen auf natürliche Art ordentlich aussehen lassen.

Nächste Veranstaltungen sind das 18. Fischerfest am 20. und 21. Juli in Mellensee, dem "Dorf der Fischer", ein Fontane-Literaturabend am 27.
September im Vereinshaus und die Herbstwanderung am 6. Oktober auf dem Fontaneweg von Saalow nach Gadsdorf und zurück.

Klaus de Boor, AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Sperenberger Gipsbrüche im Mai

Die traditionelle Frühjahrswanderung des Vereins pro Mellensee startete am ersten Sonntag im Mai in Sperenberg am Dorfbackofen beim Strandbad.

Mitglieder vom Förderverein der Heimatstube Sperenberg versorgten die Wanderer mit Schmalzstullen, Kaffee und Kuchen und Wanderleiter Ulf Heimann konnte sich über 90 Wanderer freuen, darunter vier Kinder sowie Mitglieder vom gemischten Chor Dabendorf und der Chorgemeinschaft Lyra Sperenberg.

Auf dem Weg des Boden-Geo-Pfades vom Landkreis Teltow-Fläming und des Sperenberger Gipswegs, eingerichtet von pro Mellensee und Heimatstube Sperenberg, ging es durch das Naturschutzgebiet Sperenberger Gipsbrüche vorbei am 1871 tiefsten Bohrloch der Welt mit etwas mehr als 1271 Metern und der höchsten Erhebung der Umgebung, dem Gipsberg mit 79,8 Metern, Station 3 des Boden-Geo-Pfades.

An mehreren Rastpunkten wurde gemeinsam gesungen, die märkische Brandenburg-Hymne am Ort einer einstigen Bühne, wo der Sperenberger Lyra-Chor 1971 sein 90jähriges Jubiläum feierte mit heute noch schöner Akustik.

 

Nach zweieinhalb Stunden ging es zurück zum Dorfbackofen, wo viele Wanderer frisches Brot erwarben.

Die Sommerwanderung startet Sonntag, 30. Juni am Zossener Museum Alter Krug mit einer Erkundung der Höhen und Streuobstwiesen des Panorama-Wanderwegs.

 

Klaus de Boor, AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

Auf der Spur zum Mond

Die traditionelle Herbstwanderung des Vereins pro Mellensee startete am ersten Oktober-Sonntag in Kummersdorf-Gut. Wanderleiter Ulf Heimann begrüßte 40 Wanderer und drei Hunde bevor Martin Schnittler vom Förderverein des historisch-technischen Museums die Wanderer auf verschlungenen Wegen im südlichen Bereich des gut 2000 Hektar großen Geländes führte.
1875 fuhr ein erster Zug aus Berlin über Zossen und Mellensee nach Kummersdorf-Gut, wo in den 30ern Antriebsaggregate für Raketen getestet wurden, Grundlage für den ersten Flug zum Mond in den 60ern. Bis 1994 wurde das Gelände militärisch genutzt. Seitdem sind die Flächen sich selbst überlassen, alles wächst auf natürliche Art, eine "Wiedereroberung durch die Natur" (www.museum-kummersdorf.de).
Nach der Wanderung konnte am Tag der offenen Museen Am Mellensee die Sonderausstellung 'Krieg, Wissenschaft und Technik 1914-1945' besichtigt werden, die mit dem Leitthema "Erinnern und Aufbruch" das Wettrüsten auf dem europäischen Kontinent in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt. Die Ausstellung in der ehemaligen Kaserne der Heeresversuchsstelle Kummersdorf ist bis 19. November zu sehen von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.
Der 1998 gegründete Verein pro Mellensee veranstaltet seit 2001 geführte Wanderungen in den acht Ortsteilen der Gemeinde Am Mellensee, eine Wanderung im Jahr außerhalb des Gemeindegebietes und an besonderen Gelegenheiten wie dem Deutschen Wandertag im Fläming 2012. Acht Wanderwege wurden eingerichtet, je einer mit dem Heimatverein Alexanderdorf und der Heimatstube Sperenberg. Freitag, 16. November ist dazu ab 16 Uhr im Vereinshaus am Nordufer des Mellensee nahe der Brücke über den Nottekanal ein geselliges Beisammensein zu touristischen Möglichkeiten und Potentialen der Wander- und Erlebnisregion am Mellensee.

Klaus de Boor, AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Wanderung zu einem der Zuflüsse des Mellensees

Die Wanderung außerhalb des Gemeindegebietes führte im 20. Jubiläumsjahr des Vereins pro Mellensee nach Zesch am See, zusammen mit Lindenbrück und Funkenmühle ein Ortsteil der Stadt Zossen. Wanderleiter Ulf Heimann konnte sich über mehr als 50 Wanderer und vier kleine Hunde freuen.
Gestartet wurde am Dorfplatz mit einer ersten Station bei einem Hundestrand am kleinen Zechsee.

Die Wanderung führte über einen Teil des Rundwegs um den kleinen Zeschsee, später über einen Teil des 66-Seen-Wegs um Berlin. Jochen Gebauer, Fischer am kleinen und großen Zechsee, erläuterte die Bedeutung für den Mellensee: die beiden Zechseen sind über den großen Wünsdorfer See einer der vier Zuflüsse.

Kurz vor dem großen Möggelinsee ging es an einem ehemaligen Truppenübungsplatz und einem gegenwärtigen Forst- und Waldgut vorbei zu einem idyllisch gelegenen Rastplatz am See. Im Bereich des Baruther Urstromtals wurde die Historie von eiszeitlicher Entstehung bis zur Vorgeschichte des Mauerbaus am 13. August 1961 in Erinnerung gerufen.
Auf dem Rückweg war eine letzte Station kurz hinter dem Ortseingangsschild von Zesch am See die samstags geöffnete Fischerei Zesch, bevor es zum Startpunkt zurückging.

Mehr über bisherige und künftige Wanderungen sowie Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Vereins und des Mellensee beim Fischerfest am 28. und 29. Juli an den Angelteichen in Mellensee, dem Dorf der Fischer.

Klaus de Boor, AG 3 Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Vorbei an transsibirischer Eisenbahn und Ziegeleien zum Strandbad Klausdorf

Am Vereinshaus in MellenseeDie traditionelle Mai-Wanderung des Vereins pro Mellensee, in diesem Jahr 20 Jahre jung, startete beim Vereinshaus am Nordufer des Mellensee.
Wanderleiter Klaus Reinhardt konnte sich über 62 Wanderer freuen, zu denen sich unterwegs Einige dazugesellten. Erste Station war an der Mellensee-Brücke des Nottekanals, 21 Kilometer und drei Schleusen von Königs-Wusterhausen entfernt sowie Start und Ziel des 19 Kilometer langen Mellenseer Rundwegs.

Über Waldwege wanderte die Gruppe zum Bahnhof Rehagen, wo die Familie Boyer seit 2015 französische Küche anbietet und Übernachtungsmöglichkeiten in zwei Waggons der transsibirischen Eisenbahn. Weiter ging es zu ehemaligen Tongruben in Rehagen und Klausdorf, wo Peter Hentschel vom Heimatverein Klausdorf Produktion und Vertrieb der Ziegel erklärte, die er auch beim Hoffmannschen Ringofen selbst erlebte.

Nach zehn Kilometern konnte beim Strandbad Klausdorf eingekehrt werden, wo schon vor Saisonbeginn Badegäste auch die 63-Meter-Rutsche nutzten.
Einige Wanderer blieben bis 18 Uhr, Einige liefen zurück zu Vereinshaus und Parkplatz an den Angelteichen, am letzten Juli-Wochenende Ort des 17. Fischerfestes am Mellensee. Die nächste Wanderung führt am 8. Juli außerhalb des Gemeinde-Gebietes nach Zesch am See, wo ab 10 Uhr vom kleinen Zechsee um den Großen Möggelinsee gelaufen wird. Gestartet wird am Dorfplatz vor Ort.

Insgesamt war die Wanderung ein voller Erfolg. Es konnten Kontakte geknüpft werden zu Wanderern aus Königs-Wusterhausen, Luckenwalde und Blankenfelde, die die schöne Umgebung vom Mellensee noch nie gesehen hatten.

Klaus de Boor, AG 3: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Am Bahnhof Rehagen

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