Die Schleuse in Mellensee am Nottekanal.

Presse 2013

Was plätschert denn da im Mellenseer Schneidegraben?

MAZ 28.05.2013

Die Fischwanderung der Ukeleis ist in vollem GangeVon Jürgen Probst

MELLENSEE Kleine Fische, aber in großer Anzahl, wandern alljährlich vom Mellensee in den Schneidegraben. Vor der Brücke am Schwarzen Weg kann man sie gelegentlich beobachten. Es sind Ukeleis, die von Mai bis Juni dort laichen. Der erste Schwarm in diesem Jahr wurde schon am 29. April gesehen. Unter auffälligem Geplätscher legen die Weibchen ihre klebrigen Eier an Steinen und Pflanzen im Gewässer ab. Der Bereich zwischen Bahndamm und Brücke ist als Laichplatz dafür gut geeignet. Dort strömt das Wasser stark und versorgt den Laich unaufhörlich mit Sauerstoff. Nach dem Ablaichen wandern die Ukeleis wieder in den Mellensee zurück. Der Nachwuchs der Ukeleis schlüpft bereits nach ungefähr einer Woche aus den Eiern und wird dann mit der Strömung in den Mellensee getrieben.Ukeleis werden zwölf bis 15 Zentimeter lang. Als gesellige Freiwasserfische sind Ukeleis in fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern nahe der Oberfläche anzutreffen. Sie ernähren sich sowohl von Plankton als auch von Insektenanflug und verschmähen auch Pflanzenkost nicht. Die großen Ukeleischwärme bedeuten für andere Nutzfische Nahrungskonkurrenz. Aber für Hecht, Zander und Barsch sind sie selbst eine wichtige Nahrungsquelle. Letztlich profitieren auch die Besucher des Fischerdorfes Mellensee von den Ukeleis, wenn sie sich ein Hecht- oder Zanderfilet schmecken lassen. Der Autor ist Mitglied im Verein Pro Mellensee

Land will mit Seen wohl nichts zu tun haben

Quelle: Märkische Allgemeine, MAZ Hauptteil, 04.05.2013

ZU „KEIN ENDE IM SEEN-STREIT: ANGLER FORDERN FREIEN ZUGANG“ UND „DER BEKANNTE ZOFF“,

23. 4. Land will mit Seen wohl nichts zu tun haben

Im Jahr 2007 begann der kleine Verein pro Mellensee mit dem Protest gegen die Seenprivatisierung durch die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), die diese im Auftrag der Bundesregierung laut Einigungsvertrag praktizierte. Relativ öffentlichkeitsscheu hatte die BVVG bis zu diesem Zeitpunkt laut Medienangaben schon etwa 15 000 Hektar Seenfläche privatisiert. Und niemand aus den politischen Ebenen nahm Anstoß daran. So erhielt man auch damals aus dem brandenburgischen Strukturministerium sinngemäß die Antwort, dass an diesem Prozedere nicht zu rütteln sei. Unterschriftensammlungen, eine Online-
Petition an den Bundestag, viele Beiträge in den verschiedensten Medien und viele Schreiben an Minister, an den Bundespräsidenten, an die Kanzlerin sowie an die Fraktionen des Bundestags, die zwar mitunter nicht beantwortet wurden, hatten aber offenbar dennoch ihre Wirkung. Während eines Moratoriums führten entsprechende Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dazu, dass die beiden Länder die noch in den Händen der BVVG befindlichen Seen übernehmen, jedoch nicht kostenlos, wie ursprünglich gefordert.

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Mit Lerchenruf und Neuntöter

MAZ 13.05.2013

Bei einer Vogelstimmenwanderung lauschten Frühaufsteher gefiederten Tieren und einem Fachmann

MELLENSEE - Unerwartet groß war das Interesse an der Vogelstimmenwanderung, zu der für Sonnabend in aller Frühe der Verein Pro Mellensee eingeladen hatte. Unter sachkundiger Führung von Professor Jochen Oehler trafen sich viele Naturfreunde, um die frühen Sänger ein bisschen näher kennenzulernen.

Zilp, zalp, zilp, zalp, tönte es am Ufer des Mellensees. Der markante Ruf, der dem Weidenlaubsänger auch seinen lautmalenden Namen Zilpzalp einbrachte, ließ sich im sprießenden Laub der Bäume zwar optisch nicht ausmachen, war aber umso deutlicher zu hören. Sein Ruf begleitete die Wanderer noch über eine große Strecke.

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Einiges ist geschafft

Amtsblatt 1/2013

Der Verein pro Mellensee hat vor einiger Zeit, das bis 1989 von einem Luckenwalder Wassersportverein genutzte Gelände einschließlich der Gebäude am kleinen Park nahe der ehemaligen Seeschänke in Mellensee von der Gemeinde per langfristigem Pachtvertrag übernommen, um dies zunächst für die vereinsinternen Aktivitäten zu nutzten. Darüber hinaus sollen aber in Zukunft die baulichen Einrichtungen sowie die Außenanlagen im Sinne eines Naturinformationszentrums mit Versammlungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten auch für die Gemeinde und die weitere Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

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Bibbern um Seen bleibt

04.02.2013 Märkische Allgemeine/Zossener Rundschau


2012 war „Jahr der Ernte“ in Gemeinde Am Mellensee / Nicht jede Saat ging auf

SPERENBERG - Zum vierten Mal hatte die Gemeinde Am Mellensee mehr als 300 Gäste aus der regionalen Wirtschaft zum traditionellen Neujahrsempfang ins Hotel „Märkischer Landmann“ geladen. Darunter mischte sich auch regionale Polit-Prominenz wie der SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Fritz Lindner sowie die Kreis-Chefs ihrer Parteien Danny Eichelbaum (CDU) und Kornelia Wehlan (Linke).

Für Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) bot der Neujahrsempfang eine Gelegenheit, auf das hinzuweisen, was in der Gemeinde 2012 alles gestemmt werden konnte. Für ihn sei es ein „Jahr der Ernte“ gewesen, ein Jahr, in dem wichtige Bauprojekte wie etwa das neue Verwaltungsgebäude und die Kita in Klausdorf oder auch die Sporthalle in Mellensee zum Abschluss gebracht wurden.

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