Schnee auf unserem Mellensee im Winter.

Schwein haben beim Fischerfest

MAZ 25.07.2012

Am Samstag und Sonntag geht’s an den Angelteichen rund

Am 28. und 29. Juli steigt das inzwischen 11. Mellenseer Fischerfest. Trotz der langen Tradition gibt’s auch immer wieder was Neues. Mit Bernd Kosensky, Vorsitzender des Vereins Pro Mellensee, sprach Gudrun Schneck.

MAZ: Der Verein Pro Mellensee hat ja schon Fischerfest-Routine. . .

Bernd Kosensky: Trotzdem ist die Organisation jedes Jahr eine Herausforderung, weil wir neben dem Bewährten auch immer wieder was Neues bieten wollen. Dieses Mal kann man beim Kegeln ein lebendiges Schwein gewinnen. Gesponsert wurde es von Jürgen Weinrich aus Gadsdorf. Etwas für Denksportler ist das Fahrrad mit dem Buchstabenschloss. Den richtigen Code kenne nur ich. Wer ihn knackt, gewinnt das Rad. Neu ist auch, dass unser Fischerfest-Maskottchen „Melli“ dank Wolfgang und Melusine Herrig aus Klausdorf zwei Fischlein bekommen hat. Die kleinen Besucher des Festes dürfen deren Fischschuppen bemalen, ankleben und die kleinen Fische zu Wasser lassen.Höhepunkte werden sicher wieder das Fischerstechen und das Teichziehen sein.

Wer hatte denn ursprünglich die Idee dazu?

Kosensky: Ulrich Schöne regte damals das erste Fischerstechen an, und Jochen Gebauer das Teichziehen. Die Gaudi-Wettbewerbe sind natürlich ein Zuschauermagnet. Wie ich hörte, reist sogar ein Team aus Thüringen an, das an beiden Disziplinen teilnehmen will. Mannschaften fürs Fischerstechen können sich noch bei Klaus Reinhardt, Tel. 0 33 77/30 21 88, anmelden. Wird eine neue Fischerkönigin gekürt? Kosensky: Natürlich. Außerdem haben wir erstmals mehrere Königinnen aus der ganzen Region eingeladen. Und zwei ehemalige Fischerköniginnen werden beim Fischerstechen gegeneinander antreten. Mal sehen, wer ins Wasser fällt.

Wer sind eigentlich die Macher des Festes?

Kosensky: Ohne unsere Fischer Jochen Gebauer und Lutz Ringpfeil ginge es nicht. Die Klausdorfer Sicherheitspartner weisen den Kraftfahrern den Weg zu den Parkplätzen. Uwe Fischer von der Agrargenossenschaft Glienick mäht immer die Wiese, die uns beim Fest als Parkplatz dient. Jutta Hensel und Klaus Reinhardt von Pro Mellensee haben organisatorische Aufgaben. Heinz Gniwodda und Peter Wetzel kümmern sich um das Gemeinschaftsangeln und die Angelschule. Platzmeister ist Gerhard Lehmann aus Sperenberg. Mellenseer Frauen um Ulla Keidath backen Kuchen. Es gibt etliche Sponsoren, ohne die das Fest nicht möglich wäre. Das DRK ist wieder dabei. Ganz bestimmt habe ich noch irgendjemanden vergessen . . .

Ja, sich selbst!

Kosensky: Naja, es macht ja auch Spaß. Kaum ist ein Fischerfest vorbei, überlege ich immer schon, was man beim nächsten machen könnte. Diesmal habe ich sozusagen auch mein Double engagiert. Tobias Kleimenhagen aus Sperenberg hat beim Musical des Sperenberger Freizeittreffs „Steinbruch“ den „Koko“ – also mich – gespielt. Der Junge kann prima singen. Fehlt nur noch schönes Wetter. Kosensky: Bestellt ist es! Aber wir stellen auch Zelte auf, die gegen Regen oder Sonne schützen. Jedenfalls freuen wir uns auf viele Gäste – auch, damit nach Abzug der Unkosten ein Erlös übrig bleibt. Den Erlös des Mellenseer Fischerfestes verwendet unser Verein für den Ausbau eines öffentlichen Wasserwanderstützpunktes.

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