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112. Deutscher Wandertag

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Boden-Geo-Pfad bei Sperenberg und Klausdorf erwandert

77 Wanderer, unter ihnen 19 Damen und Herren aus Nordrhein-Westfalen, nahmen am 23. Juni an einer der

schönsten geführten Touren auf dem Boden-Geo-Pfad teil. Am Strandbad Klausdorf begrüßte der Bürgermeister der Gemeinde Am MeIlensee, Frank Broshog, die Gäste. Wanderleiter Klaus Reinhardt vom Verein 'Pro MeIlensee" e. V., hatte eine spannende Routenführung ausgewählt, zu der sich bestes Wanderwetter gesellte.

Der 2008 eingeweihte Boden-Geo-Pfad erschließt eine vielfältige Kultur- und Naturgeschichte. In diesem Gebiet reichen Gips- und Tonvorkommen bis an die Erdoberfläche. Eng verschlungene Pfade, tiefe Schluchten, steile Hänge und zwischendrin ein funkelndes Gewässer - der Abbau der Rohstoffe Ton und Gips rund um Klausdorf und Sperenberg hat eine anheimelnde Landschaft entstehen lassen - sogar mit mächtigen Felsen.

Auch das verträumte Niedermoorgebiet ,Faules Luch" und ein alter Ziegeleiofen waren zu sehen. Carsten Preuß von der Unteren Bodenschutzbehörde, erläuterte den Boden der märkischen "Streusandbüchse" . Klaus Wendt vom Förderverein Heimatstube Sperenberg konnte vor Ort über die Geschichte des Sperenberger Gipsabbaus informieren. Die Wanderer kamen am einstmals tiefsten Bohrloch der Welt und dem einzigen natürlichen Erdfall Brandenburgs vorüber. Vom Sperenberger Aussichtsturm gab es einen weiten Blick ins Baruther Urstromtal.

Am Strandbad Sperenberg gab es eine wohlverdiente Pause. Das neue Pächter- Ehepaar Greulich bewirtete die Wanderer bei Blasmusik. Auf der Rücktour konnte die Ruine eines Hoffmannschen Ringofens nicht nur von außen besichtigt werden. Der Klausdorfer Peter Hentschel, der früher in der Ziegelei arbeitete, berichtete, wie das Brennen der Steine in diesem Ofen einst vonstatten ging.

Weitere Infos: www.boden·geo·pfad.de

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